• Haus zum Eichhorn
    Erfurt (D)

    Ganze sechs Meter misst die Grundstücksbreite in der Pergamentergasse, im Herzen der Altstadt, unweit des Domplatzes. Das mittelalterliche Haus zum Eichhorn wurde in den 1980-er Jahren abgerissen.

    Das dreigeschossige Wohnhaus fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein. Ursprünglich sollten Dach und Fassade zu einem Monolith aus rotem Klinker zusammengefügt werden, was jedoch von amtlicher Seite verhindert wurde.

    Die EG-Fassade tritt in Tafelfarbe zurück und soll Graffitis vermeiden.



  • Die stehenden Fensterformate der Obergeschosse werden zu horizontalen Bändern zusammengefügten und mit einer weißen Stahlfasche betont.
    Im 2. OG wird aus diesem Fensterband das rechte Viertel herausgeschnitten und als Gaube in das Dach geschoben. Dem Vorgängerbau „Haus zum Eichhorn“ wird ein dezenter Tribut gezollt: die Eingangstür wird über einen Griff in Form des namensgebenden Tieres geöffnet.

    Eingangszone und Garage im Erdgeschoss werden im Straßenbereich auf 3,0 m erhöht und orientieren sich am Ladengeschoss des Nachbarn.



  • Hofseitig hingegen erreicht das zum Garten geöffnete Gästezimmer mit Duschbad lediglich 2,40 m im Lichten.
    Dieses spiegelt sich im 1.Og wieder: hausbreite Treppenstufen gliedern hier den Raum in die zwei Nutzungen Essen und Kochen. Eine Frühstücksterrasse schließt sich nach Westen an und bindet mit einer filigranen Freitreppe an den Garten an.
    Die Schlafebene befindet sich im 2.OG. Unter dem Holz verschalten hohen Dach ist Raum für Wohnen und Arbeiten. Eine hausbreite Dachterrasse fängt hier die Abendsonne ein und eröffnet den Blick auf die Dächer des Viertels und die Zitadelle darüber.

    Fertigstellung 04.2015

Haus zum Eichhorn
Erfurt (D)

Ganze sechs Meter misst die Grundstücksbreite in der Pergamentergasse, im Herzen der Altstadt, unweit des Domplatzes. Das mittelalterliche Haus zum Eichhorn wurde in den 1980-er Jahren abgerissen.

Das dreigeschossige Wohnhaus fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein. Ursprünglich sollten Dach und Fassade zu einem Monolith aus rotem Klinker zusammengefügt werden, was jedoch von amtlicher Seite verhindert wurde.

Die EG-Fassade tritt in Tafelfarbe zurück und soll Graffitis vermeiden.



Die stehenden Fensterformate der Obergeschosse werden zu horizontalen Bändern zusammengefügten und mit einer weißen Stahlfasche betont.
Im 2. OG wird aus diesem Fensterband das rechte Viertel herausgeschnitten und als Gaube in das Dach geschoben. Dem Vorgängerbau „Haus zum Eichhorn“ wird ein dezenter Tribut gezollt: die Eingangstür wird über einen Griff in Form des namensgebenden Tieres geöffnet.

Eingangszone und Garage im Erdgeschoss werden im Straßenbereich auf 3,0 m erhöht und orientieren sich am Ladengeschoss des Nachbarn.



Hofseitig hingegen erreicht das zum Garten geöffnete Gästezimmer mit Duschbad lediglich 2,40 m im Lichten.
Dieses spiegelt sich im 1.Og wieder: hausbreite Treppenstufen gliedern hier den Raum in die zwei Nutzungen Essen und Kochen. Eine Frühstücksterrasse schließt sich nach Westen an und bindet mit einer filigranen Freitreppe an den Garten an.
Die Schlafebene befindet sich im 2.OG. Unter dem Holz verschalten hohen Dach ist Raum für Wohnen und Arbeiten. Eine hausbreite Dachterrasse fängt hier die Abendsonne ein und eröffnet den Blick auf die Dächer des Viertels und die Zitadelle darüber.

Fertigstellung 04.2015