• Haus zum goldenen Stern
    Erfurt (D)

    im Bau 2018

    Die junge Familie erwarb unweit der Fußgängerzone ein Haus in der begehrten Altstadt. Zu dem auf den ersten Blick netten, geduckten Altbau mit gelber Putzfassade und einigen liebevollen Details gehört ein überraschend großer Hof, der sich hinter einigen Nachbarhäusern breitmacht und eine ehemalige Pferdeschmiede. Das Vorderhaus offenbarte unhaltbare Zustände, die allerdings bis ins 12. Jahrhundert zurückreichten und deshalb unter Denkmalschutz standen.



  • Wie sich bald herausstellte, waren es nur einige Balken und Fragmente einer mittelalterlichen Bohlenstube, die nach dem Abriss wieder einzubauen waren.
    Das Konzept sieht zwischen dem neuen Vorderhaus und Schmiede ein Atrium als Verbinder vor, das säulenumstanden wie ein Kreuzgang vor Einblicken schützend einen intimen Charakter erzeugt. Die backstein-rustikale Bausubstanz der Schmiede konnte nur in Teilen erhalten werden und wurde wieder aufgebaut. Mit Wohngalerie, Küche und Essbereich stellt sie das Zentrum des Familienlebens dar.



  • Der Neubau schließt brav die Lücke zur Gasse. Die alte Straßenfassade wird wieder auferstehen allerdings leicht skaliert, um sich an die neuen Geschosshöhen anzupassen. Die alten Zierelemente werden auf die glatte Fläche in Sgraffito-Technik eingeritzt.
Haus zum goldenen Stern
Erfurt (D)

im Bau 2018

Die junge Familie erwarb unweit der Fußgängerzone ein Haus in der begehrten Altstadt. Zu dem auf den ersten Blick netten, geduckten Altbau mit gelber Putzfassade und einigen liebevollen Details gehört ein überraschend großer Hof, der sich hinter einigen Nachbarhäusern breitmacht und eine ehemalige Pferdeschmiede. Das Vorderhaus offenbarte unhaltbare Zustände, die allerdings bis ins 12. Jahrhundert zurückreichten und deshalb unter Denkmalschutz standen.



Wie sich bald herausstellte, waren es nur einige Balken und Fragmente einer mittelalterlichen Bohlenstube, die nach dem Abriss wieder einzubauen waren.
Das Konzept sieht zwischen dem neuen Vorderhaus und Schmiede ein Atrium als Verbinder vor, das säulenumstanden wie ein Kreuzgang vor Einblicken schützend einen intimen Charakter erzeugt. Die backstein-rustikale Bausubstanz der Schmiede konnte nur in Teilen erhalten werden und wurde wieder aufgebaut. Mit Wohngalerie, Küche und Essbereich stellt sie das Zentrum des Familienlebens dar.



Der Neubau schließt brav die Lücke zur Gasse. Die alte Straßenfassade wird wieder auferstehen allerdings leicht skaliert, um sich an die neuen Geschosshöhen anzupassen. Die alten Zierelemente werden auf die glatte Fläche in Sgraffito-Technik eingeritzt.